Ignacio Fleta - 1964 No. 339
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Ignacio Fleta - 1964 No. 339

Ignacio Fleta - 1964 No. 339

Über den Gitarrenbauer

Ignacio Fleta zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des spanischen Gitarrenbaus im 20. Jahrhundert. Er entstammte einer Schreinerfamilie, zog bereits als Jugendlicher nach Barcelona und widmete sich zunächst dem Bau von Streichinstrumenten. Seine Ausbildung bei erfahrenen Geigenbauern sowie eine anschließende Zeit in Frankreich vermittelten ihm ein handwerkliches und akustisches Verständnis, das weit über die üblichen Traditionen des Gitarrenbaus hinausging.

Nachdem er ab 1915 gemeinsam mit seinen Brüdern gearbeitet hatte, eröffnete Fleta 1927 seine eigene Werkstatt. In den folgenden Jahren baute er Violinen, Violoncelli und für das Barceloneser Ensemble Ars Musicae auch historische Instrumente. Diese intensive Beschäftigung mit Wölbung, Statik und Resonanz prägte später entscheidend seinen unverwechselbaren Ansatz im klassischen Gitarrenbau.

Ein Wendepunkt war das Jahr 1955, als Fleta Andrés Segovia mit Werken von Bach hörte und sich daraufhin ganz der Gitarre zuwandte. Zwei Jahre später bestellte Segovia das erste von mehreren Instrumenten bei ihm. Auch bedeutende Gitarristen wie John Williams, Alirio Díaz, Turibio Santos und Carlos Bonell spielten seine Gitarren. Mit ihrer kraftvollen Projektion, der markanten Wölbung der Decke und einer teilweise vom italienischen Geigenbau geprägten Konstruktionssprache entwickelten sich Fletas Instrumente zu einem der eigenständigsten und einflussreichsten Konzertgitarrenkonzepte der Moderne.

Über die Gitarre

Diese 1964 gebaute Gitarre mit der Nummer 339 stammt aus einer besonders geschätzten Schaffensphase Ignacio Fletas. Ihre Decke aus Fichte und der Korpus aus indischem Palisander bilden die Grundlage für einen Klang, der die Farbigkeit und Ausdrucksbreite der spanischen Tradition mit jener Weite, Tragfähigkeit und Projektion verbindet, für die Fletas Konzertinstrumente berühmt wurden.

Der Ton öffnet sich unmittelbar und verleiht selbst leicht artikulierten Noten eine vollständige, souveräne Präsenz. Die Diskantsaiten besitzen einen glockenartigen Fokus und tragen durch einen ungewöhnlich langen Ausklang, während die Bässe Tiefe entwickeln, ohne die Mittelstimmen zu überdecken. Akkorde entfalten sich mit großer Klarheit, sodass einzelne Linien innerhalb des weit gespannten Resonanzraums deutlich nachvollziehbar bleiben.

Besonders eindrucksvoll ist die Geschlossenheit des Klangbildes in unterschiedlichsten musikalischen Texturen. Einzelne Töne tragen mit großer Eleganz, Arpeggien gewinnen eine beinahe harfenartige Kontinuität, und lang gehaltene Harmonien bewahren zugleich Farbe und Kontur. Die Gitarre ist nicht auf wenige klangliche Idealpunkte angewiesen, sondern bleibt über das gesamte Griffbrett hinweg überzeugend und reagiert fein auf Veränderungen von Anschlag, Gewicht und Klangfarbe.

Das Instrument hatte seit seinem ursprünglichen Erwerb nur einen Besitzer und wird mit seinem originalen Koffer sowie der ursprünglichen Kaufrechnung angeboten. Diese Unterlagen dokumentieren seine klare Provenienz und bestätigen sowohl die Authentizität als auch die durchgehende Besitzgeschichte.

Die Verbindung aus traditioneller Klangfülle, differenzierter Stimmtrennung und konzertanter Projektion macht deutlich, weshalb Fletas Gitarren für mehrere Generationen von Künstlern zu zentralen Instrumenten wurden. Die Nummer 339 besitzt nicht nur die Autorität seiner reifen Schaffensphase, sondern auch die seltene Fähigkeit, komplexe musikalische Strukturen zugleich weit, nachhaltig und präzise artikuliert erscheinen zu lassen.

Zustand

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand und verblieb seit ihrem ursprünglichen Kauf in ein und demselben Besitz. Die Decke ist frei von Rissen. Zwei kaum sichtbare Haarrisse im Boden wurden verleimt und vorsorglich von innen mit kleinen Holzbelegen gesichert. Die Lackierung an Boden und Hals wurde leicht aufgefrischt; darüber hinaus befindet sich das Instrument im Originalzustand und besitzt weiterhin seine originalen Fustero-Mechaniken. Der originale Koffer und die ursprüngliche Kaufrechnung begleiten die Gitarre und dokumentieren ihre lückenlose Provenienz.

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Original: $1,139,729,998.86

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Über den Gitarrenbauer

Ignacio Fleta zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des spanischen Gitarrenbaus im 20. Jahrhundert. Er entstammte einer Schreinerfamilie, zog bereits als Jugendlicher nach Barcelona und widmete sich zunächst dem Bau von Streichinstrumenten. Seine Ausbildung bei erfahrenen Geigenbauern sowie eine anschließende Zeit in Frankreich vermittelten ihm ein handwerkliches und akustisches Verständnis, das weit über die üblichen Traditionen des Gitarrenbaus hinausging.

Nachdem er ab 1915 gemeinsam mit seinen Brüdern gearbeitet hatte, eröffnete Fleta 1927 seine eigene Werkstatt. In den folgenden Jahren baute er Violinen, Violoncelli und für das Barceloneser Ensemble Ars Musicae auch historische Instrumente. Diese intensive Beschäftigung mit Wölbung, Statik und Resonanz prägte später entscheidend seinen unverwechselbaren Ansatz im klassischen Gitarrenbau.

Ein Wendepunkt war das Jahr 1955, als Fleta Andrés Segovia mit Werken von Bach hörte und sich daraufhin ganz der Gitarre zuwandte. Zwei Jahre später bestellte Segovia das erste von mehreren Instrumenten bei ihm. Auch bedeutende Gitarristen wie John Williams, Alirio Díaz, Turibio Santos und Carlos Bonell spielten seine Gitarren. Mit ihrer kraftvollen Projektion, der markanten Wölbung der Decke und einer teilweise vom italienischen Geigenbau geprägten Konstruktionssprache entwickelten sich Fletas Instrumente zu einem der eigenständigsten und einflussreichsten Konzertgitarrenkonzepte der Moderne.

Über die Gitarre

Diese 1964 gebaute Gitarre mit der Nummer 339 stammt aus einer besonders geschätzten Schaffensphase Ignacio Fletas. Ihre Decke aus Fichte und der Korpus aus indischem Palisander bilden die Grundlage für einen Klang, der die Farbigkeit und Ausdrucksbreite der spanischen Tradition mit jener Weite, Tragfähigkeit und Projektion verbindet, für die Fletas Konzertinstrumente berühmt wurden.

Der Ton öffnet sich unmittelbar und verleiht selbst leicht artikulierten Noten eine vollständige, souveräne Präsenz. Die Diskantsaiten besitzen einen glockenartigen Fokus und tragen durch einen ungewöhnlich langen Ausklang, während die Bässe Tiefe entwickeln, ohne die Mittelstimmen zu überdecken. Akkorde entfalten sich mit großer Klarheit, sodass einzelne Linien innerhalb des weit gespannten Resonanzraums deutlich nachvollziehbar bleiben.

Besonders eindrucksvoll ist die Geschlossenheit des Klangbildes in unterschiedlichsten musikalischen Texturen. Einzelne Töne tragen mit großer Eleganz, Arpeggien gewinnen eine beinahe harfenartige Kontinuität, und lang gehaltene Harmonien bewahren zugleich Farbe und Kontur. Die Gitarre ist nicht auf wenige klangliche Idealpunkte angewiesen, sondern bleibt über das gesamte Griffbrett hinweg überzeugend und reagiert fein auf Veränderungen von Anschlag, Gewicht und Klangfarbe.

Das Instrument hatte seit seinem ursprünglichen Erwerb nur einen Besitzer und wird mit seinem originalen Koffer sowie der ursprünglichen Kaufrechnung angeboten. Diese Unterlagen dokumentieren seine klare Provenienz und bestätigen sowohl die Authentizität als auch die durchgehende Besitzgeschichte.

Die Verbindung aus traditioneller Klangfülle, differenzierter Stimmtrennung und konzertanter Projektion macht deutlich, weshalb Fletas Gitarren für mehrere Generationen von Künstlern zu zentralen Instrumenten wurden. Die Nummer 339 besitzt nicht nur die Autorität seiner reifen Schaffensphase, sondern auch die seltene Fähigkeit, komplexe musikalische Strukturen zugleich weit, nachhaltig und präzise artikuliert erscheinen zu lassen.

Zustand

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand und verblieb seit ihrem ursprünglichen Kauf in ein und demselben Besitz. Die Decke ist frei von Rissen. Zwei kaum sichtbare Haarrisse im Boden wurden verleimt und vorsorglich von innen mit kleinen Holzbelegen gesichert. Die Lackierung an Boden und Hals wurde leicht aufgefrischt; darüber hinaus befindet sich das Instrument im Originalzustand und besitzt weiterhin seine originalen Fustero-Mechaniken. Der originale Koffer und die ursprüngliche Kaufrechnung begleiten die Gitarre und dokumentieren ihre lückenlose Provenienz.

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Über den Gitarrenbauer

Ignacio Fleta zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des spanischen Gitarrenbaus im 20. Jahrhundert. Er entstammte einer Schreinerfamilie, zog bereits als Jugendlicher nach Barcelona und widmete sich zunächst dem Bau von Streichinstrumenten. Seine Ausbildung bei erfahrenen Geigenbauern sowie eine anschließende Zeit in Frankreich vermittelten ihm ein handwerkliches und akustisches Verständnis, das weit über die üblichen Traditionen des Gitarrenbaus hinausging.

Nachdem er ab 1915 gemeinsam mit seinen Brüdern gearbeitet hatte, eröffnete Fleta 1927 seine eigene Werkstatt. In den folgenden Jahren baute er Violinen, Violoncelli und für das Barceloneser Ensemble Ars Musicae auch historische Instrumente. Diese intensive Beschäftigung mit Wölbung, Statik und Resonanz prägte später entscheidend seinen unverwechselbaren Ansatz im klassischen Gitarrenbau.

Ein Wendepunkt war das Jahr 1955, als Fleta Andrés Segovia mit Werken von Bach hörte und sich daraufhin ganz der Gitarre zuwandte. Zwei Jahre später bestellte Segovia das erste von mehreren Instrumenten bei ihm. Auch bedeutende Gitarristen wie John Williams, Alirio Díaz, Turibio Santos und Carlos Bonell spielten seine Gitarren. Mit ihrer kraftvollen Projektion, der markanten Wölbung der Decke und einer teilweise vom italienischen Geigenbau geprägten Konstruktionssprache entwickelten sich Fletas Instrumente zu einem der eigenständigsten und einflussreichsten Konzertgitarrenkonzepte der Moderne.

Über die Gitarre

Diese 1964 gebaute Gitarre mit der Nummer 339 stammt aus einer besonders geschätzten Schaffensphase Ignacio Fletas. Ihre Decke aus Fichte und der Korpus aus indischem Palisander bilden die Grundlage für einen Klang, der die Farbigkeit und Ausdrucksbreite der spanischen Tradition mit jener Weite, Tragfähigkeit und Projektion verbindet, für die Fletas Konzertinstrumente berühmt wurden.

Der Ton öffnet sich unmittelbar und verleiht selbst leicht artikulierten Noten eine vollständige, souveräne Präsenz. Die Diskantsaiten besitzen einen glockenartigen Fokus und tragen durch einen ungewöhnlich langen Ausklang, während die Bässe Tiefe entwickeln, ohne die Mittelstimmen zu überdecken. Akkorde entfalten sich mit großer Klarheit, sodass einzelne Linien innerhalb des weit gespannten Resonanzraums deutlich nachvollziehbar bleiben.

Besonders eindrucksvoll ist die Geschlossenheit des Klangbildes in unterschiedlichsten musikalischen Texturen. Einzelne Töne tragen mit großer Eleganz, Arpeggien gewinnen eine beinahe harfenartige Kontinuität, und lang gehaltene Harmonien bewahren zugleich Farbe und Kontur. Die Gitarre ist nicht auf wenige klangliche Idealpunkte angewiesen, sondern bleibt über das gesamte Griffbrett hinweg überzeugend und reagiert fein auf Veränderungen von Anschlag, Gewicht und Klangfarbe.

Das Instrument hatte seit seinem ursprünglichen Erwerb nur einen Besitzer und wird mit seinem originalen Koffer sowie der ursprünglichen Kaufrechnung angeboten. Diese Unterlagen dokumentieren seine klare Provenienz und bestätigen sowohl die Authentizität als auch die durchgehende Besitzgeschichte.

Die Verbindung aus traditioneller Klangfülle, differenzierter Stimmtrennung und konzertanter Projektion macht deutlich, weshalb Fletas Gitarren für mehrere Generationen von Künstlern zu zentralen Instrumenten wurden. Die Nummer 339 besitzt nicht nur die Autorität seiner reifen Schaffensphase, sondern auch die seltene Fähigkeit, komplexe musikalische Strukturen zugleich weit, nachhaltig und präzise artikuliert erscheinen zu lassen.

Zustand

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand und verblieb seit ihrem ursprünglichen Kauf in ein und demselben Besitz. Die Decke ist frei von Rissen. Zwei kaum sichtbare Haarrisse im Boden wurden verleimt und vorsorglich von innen mit kleinen Holzbelegen gesichert. Die Lackierung an Boden und Hals wurde leicht aufgefrischt; darüber hinaus befindet sich das Instrument im Originalzustand und besitzt weiterhin seine originalen Fustero-Mechaniken. Der originale Koffer und die ursprüngliche Kaufrechnung begleiten die Gitarre und dokumentieren ihre lückenlose Provenienz.

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