
Jake P. Fuller - 2026 No. 137
Über den Gitarrenbauer
Jake P. Fullers Weg zum Gitarrenbau entstand aus zwei eng miteinander verbundenen Leidenschaften: der Arbeit mit Holz und dem Spiel der klassischen Gitarre. Die handwerklichen Grundlagen erlernte er in der Werkstatt seines Vaters, wo er über Jahre hinweg Spielzeug und mechanische Figuren fertigte. Diese Familientradition reicht bis zu seinem Großvater aus Cornwall zurück, der als Stellmacher arbeitete. Fuller verwendet den Namen Purnell, seinen zweiten Vornamen, für seine Gitarren als Hommage an dieses handwerkliche Erbe.
Mit sechzehn Jahren begann Fuller, klassische Gitarre zu lernen, und entwickelte dabei ein wachsendes Interesse an der Konstruktion und den klanglichen Möglichkeiten des Instruments. Später studierte er Musical Instrument Technology an der London Guildhall University und schloss mit einem Bachelor of Science ab. Anschließend gründete er seine eigene Werkstatt, zunächst in Laxfield und später in Reydon, Suffolk.
Ausgangspunkt seiner Arbeit ist die traditionelle spanische Gitarre sowie das Klangideal historischer Instrumente von Gitarrenbauern wie Antonio de Torres und Santos Hernández. Statt Gewicht und Lautstärke als Selbstzweck zu verfolgen, baut Fuller bewusst leichte Instrumente, die eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Spieler und dem schwingenden Korpus herstellen. Seine Gitarren sollen eine breite Palette an Klangfarben und Dynamik bieten und zugleich die klangliche Präzision und Tragfähigkeit eines Konzertinstruments bewahren.
Fuller baut seine Gitarren auf einer traditionellen Solera und entwickelt seine eigene Interpretation der Torres-beeinflussten Fächerbeleistung kontinuierlich weiter. Sein heutiges Konzept umfasst fünf Fächerleisten, eine zusätzliche untere Querleiste und eine stärker gewölbte Decke. Diese Elemente erhöhen die Steifigkeit gezielt, ohne das Gewicht wesentlich zu steigern, und ermöglichen ihm, Ansprache, Sustain und klangliche Flexibilität zu formen, ohne den freien Charakter des Instruments einzuschränken.
Über die Gitarre
Die 2026 gebaute Gitarre mit der Nummer 137 verkörpert Jake P. Fullers leichte Interpretation des traditionellen spanischen Konzertinstruments. Mit einer Fichtendecke und Boden und Zargen aus indischem Palisander sowie einem Gewicht von nur wenig mehr als 1,3 Kilogramm wirkt sie in den Händen außergewöhnlich lebendig. Der Korpus schwingt frei, und die Decke reagiert schnell, ohne dass der Ton leicht oder substanzlos erscheint.
Die Ansprache ist weich und unmittelbar und benötigt nur wenig Kraft, um das Instrument vollständig zum Schwingen zu bringen. Der Klang ist hell und fokussiert, während die Bässe ihm deutliche Tiefe verleihen und verhindern, dass das Gesamtbild schlank wirkt. Der Tonansatz bleibt sauber und präzise, zugleich entwickelt sich jede Note mit genügend Elastizität für feine Veränderungen von Farbe und Artikulation.
Klarheit gehört zu den prägenden Eigenschaften dieses Instruments. Der Klang ist rein und vergleichsweise wenig gesättigt, sodass einzelne Töne ihre eigene Kontur bewahren, statt in einem dichten Obertonfeld zu verschmelzen. Akkorde bleiben transparent, melodische Linien führen gleichmäßig durch die Register, und Bass, Mittelstimmen und Diskant behalten ihre klare Eigenständigkeit.
Unter der rechten Hand zeigt sich die Gitarre zugleich geschmeidig und flexibel. Sie reagiert unmittelbar auf kleine Veränderungen des Anschlags und gibt den Ton ohne Widerstand frei. Dadurch erhält der Spieler direkten Einfluss auf Phrasierung, Artikulation und dynamische Gestaltung. Das Ergebnis ist eine Stimme, die fest in der traditionellen spanischen Bauweise verwurzelt ist und sich zugleich durch Leichtigkeit, Klarheit und ungewöhnlich freie Resonanz auszeichnet.
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Jake P. Fuller - 2026 No. 137
Über den Gitarrenbauer
Jake P. Fullers Weg zum Gitarrenbau entstand aus zwei eng miteinander verbundenen Leidenschaften: der Arbeit mit Holz und dem Spiel der klassischen Gitarre. Die handwerklichen Grundlagen erlernte er in der Werkstatt seines Vaters, wo er über Jahre hinweg Spielzeug und mechanische Figuren fertigte. Diese Familientradition reicht bis zu seinem Großvater aus Cornwall zurück, der als Stellmacher arbeitete. Fuller verwendet den Namen Purnell, seinen zweiten Vornamen, für seine Gitarren als Hommage an dieses handwerkliche Erbe.
Mit sechzehn Jahren begann Fuller, klassische Gitarre zu lernen, und entwickelte dabei ein wachsendes Interesse an der Konstruktion und den klanglichen Möglichkeiten des Instruments. Später studierte er Musical Instrument Technology an der London Guildhall University und schloss mit einem Bachelor of Science ab. Anschließend gründete er seine eigene Werkstatt, zunächst in Laxfield und später in Reydon, Suffolk.
Ausgangspunkt seiner Arbeit ist die traditionelle spanische Gitarre sowie das Klangideal historischer Instrumente von Gitarrenbauern wie Antonio de Torres und Santos Hernández. Statt Gewicht und Lautstärke als Selbstzweck zu verfolgen, baut Fuller bewusst leichte Instrumente, die eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Spieler und dem schwingenden Korpus herstellen. Seine Gitarren sollen eine breite Palette an Klangfarben und Dynamik bieten und zugleich die klangliche Präzision und Tragfähigkeit eines Konzertinstruments bewahren.
Fuller baut seine Gitarren auf einer traditionellen Solera und entwickelt seine eigene Interpretation der Torres-beeinflussten Fächerbeleistung kontinuierlich weiter. Sein heutiges Konzept umfasst fünf Fächerleisten, eine zusätzliche untere Querleiste und eine stärker gewölbte Decke. Diese Elemente erhöhen die Steifigkeit gezielt, ohne das Gewicht wesentlich zu steigern, und ermöglichen ihm, Ansprache, Sustain und klangliche Flexibilität zu formen, ohne den freien Charakter des Instruments einzuschränken.
Über die Gitarre
Die 2026 gebaute Gitarre mit der Nummer 137 verkörpert Jake P. Fullers leichte Interpretation des traditionellen spanischen Konzertinstruments. Mit einer Fichtendecke und Boden und Zargen aus indischem Palisander sowie einem Gewicht von nur wenig mehr als 1,3 Kilogramm wirkt sie in den Händen außergewöhnlich lebendig. Der Korpus schwingt frei, und die Decke reagiert schnell, ohne dass der Ton leicht oder substanzlos erscheint.
Die Ansprache ist weich und unmittelbar und benötigt nur wenig Kraft, um das Instrument vollständig zum Schwingen zu bringen. Der Klang ist hell und fokussiert, während die Bässe ihm deutliche Tiefe verleihen und verhindern, dass das Gesamtbild schlank wirkt. Der Tonansatz bleibt sauber und präzise, zugleich entwickelt sich jede Note mit genügend Elastizität für feine Veränderungen von Farbe und Artikulation.
Klarheit gehört zu den prägenden Eigenschaften dieses Instruments. Der Klang ist rein und vergleichsweise wenig gesättigt, sodass einzelne Töne ihre eigene Kontur bewahren, statt in einem dichten Obertonfeld zu verschmelzen. Akkorde bleiben transparent, melodische Linien führen gleichmäßig durch die Register, und Bass, Mittelstimmen und Diskant behalten ihre klare Eigenständigkeit.
Unter der rechten Hand zeigt sich die Gitarre zugleich geschmeidig und flexibel. Sie reagiert unmittelbar auf kleine Veränderungen des Anschlags und gibt den Ton ohne Widerstand frei. Dadurch erhält der Spieler direkten Einfluss auf Phrasierung, Artikulation und dynamische Gestaltung. Das Ergebnis ist eine Stimme, die fest in der traditionellen spanischen Bauweise verwurzelt ist und sich zugleich durch Leichtigkeit, Klarheit und ungewöhnlich freie Resonanz auszeichnet.
Produktinformationen
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Über den Gitarrenbauer
Jake P. Fullers Weg zum Gitarrenbau entstand aus zwei eng miteinander verbundenen Leidenschaften: der Arbeit mit Holz und dem Spiel der klassischen Gitarre. Die handwerklichen Grundlagen erlernte er in der Werkstatt seines Vaters, wo er über Jahre hinweg Spielzeug und mechanische Figuren fertigte. Diese Familientradition reicht bis zu seinem Großvater aus Cornwall zurück, der als Stellmacher arbeitete. Fuller verwendet den Namen Purnell, seinen zweiten Vornamen, für seine Gitarren als Hommage an dieses handwerkliche Erbe.
Mit sechzehn Jahren begann Fuller, klassische Gitarre zu lernen, und entwickelte dabei ein wachsendes Interesse an der Konstruktion und den klanglichen Möglichkeiten des Instruments. Später studierte er Musical Instrument Technology an der London Guildhall University und schloss mit einem Bachelor of Science ab. Anschließend gründete er seine eigene Werkstatt, zunächst in Laxfield und später in Reydon, Suffolk.
Ausgangspunkt seiner Arbeit ist die traditionelle spanische Gitarre sowie das Klangideal historischer Instrumente von Gitarrenbauern wie Antonio de Torres und Santos Hernández. Statt Gewicht und Lautstärke als Selbstzweck zu verfolgen, baut Fuller bewusst leichte Instrumente, die eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Spieler und dem schwingenden Korpus herstellen. Seine Gitarren sollen eine breite Palette an Klangfarben und Dynamik bieten und zugleich die klangliche Präzision und Tragfähigkeit eines Konzertinstruments bewahren.
Fuller baut seine Gitarren auf einer traditionellen Solera und entwickelt seine eigene Interpretation der Torres-beeinflussten Fächerbeleistung kontinuierlich weiter. Sein heutiges Konzept umfasst fünf Fächerleisten, eine zusätzliche untere Querleiste und eine stärker gewölbte Decke. Diese Elemente erhöhen die Steifigkeit gezielt, ohne das Gewicht wesentlich zu steigern, und ermöglichen ihm, Ansprache, Sustain und klangliche Flexibilität zu formen, ohne den freien Charakter des Instruments einzuschränken.
Über die Gitarre
Die 2026 gebaute Gitarre mit der Nummer 137 verkörpert Jake P. Fullers leichte Interpretation des traditionellen spanischen Konzertinstruments. Mit einer Fichtendecke und Boden und Zargen aus indischem Palisander sowie einem Gewicht von nur wenig mehr als 1,3 Kilogramm wirkt sie in den Händen außergewöhnlich lebendig. Der Korpus schwingt frei, und die Decke reagiert schnell, ohne dass der Ton leicht oder substanzlos erscheint.
Die Ansprache ist weich und unmittelbar und benötigt nur wenig Kraft, um das Instrument vollständig zum Schwingen zu bringen. Der Klang ist hell und fokussiert, während die Bässe ihm deutliche Tiefe verleihen und verhindern, dass das Gesamtbild schlank wirkt. Der Tonansatz bleibt sauber und präzise, zugleich entwickelt sich jede Note mit genügend Elastizität für feine Veränderungen von Farbe und Artikulation.
Klarheit gehört zu den prägenden Eigenschaften dieses Instruments. Der Klang ist rein und vergleichsweise wenig gesättigt, sodass einzelne Töne ihre eigene Kontur bewahren, statt in einem dichten Obertonfeld zu verschmelzen. Akkorde bleiben transparent, melodische Linien führen gleichmäßig durch die Register, und Bass, Mittelstimmen und Diskant behalten ihre klare Eigenständigkeit.
Unter der rechten Hand zeigt sich die Gitarre zugleich geschmeidig und flexibel. Sie reagiert unmittelbar auf kleine Veränderungen des Anschlags und gibt den Ton ohne Widerstand frei. Dadurch erhält der Spieler direkten Einfluss auf Phrasierung, Artikulation und dynamische Gestaltung. Das Ergebnis ist eine Stimme, die fest in der traditionellen spanischen Bauweise verwurzelt ist und sich zugleich durch Leichtigkeit, Klarheit und ungewöhnlich freie Resonanz auszeichnet.























