Jose Ramirez III - 1985 1a No.18532
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Jose Ramirez III - 1985 1a No.18532

Jose Ramirez III - 1985 1a No.18532

Über den Gitarrenbauer

José Ramírez III zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des klassischen Gitarrenbaus im zwanzigsten Jahrhundert. Geboren 1922, übernahm er 1957 die Leitung der traditionsreichen Ramírez-Werkstatt in Madrid und führte sie zu weltweiter Bedeutung. Unter seiner Führung wurde die Ramírez-Gitarre zu einer internationalen Referenz für Konzertinstrumente und beeinflusste Klangideal und Bauweise der modernen klassischen Gitarre nachhaltig.

Neben seinen eigenen Instrumenten war José Ramírez III vor allem als Lehrer und Förderer von außergewöhnlicher Bedeutung. In seiner Werkstatt wurden zahlreiche Gitarrenbauer ausgebildet, die später selbst zu zentralen Figuren des internationalen Gitarrenbaus wurden. Seine Offenheit für Neuerungen, insbesondere der Einsatz von Zederndecken und veränderten Mensuren, hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die Entwicklung der Konzertgitarre. Historischer Kontext nach The Classical Guitar: A Complete History, Balafon Books, 1997.

Über die Gitarre

Diese klassische Gitarre von José Ramírez III aus dem Jahr 1985 ist ein repräsentatives Beispiel des traditionellen 1A-Modells aus der späteren Phase der einflussreichsten Werkstattjahre. Die Kombination aus Zederndecke und Boden und Zargen aus indischem Palisander entspricht der typischen Bauweise dieser Zeit. Die Polyurethan-Lackierung sorgt für Widerstandsfähigkeit und unterstützt zugleich eine stabile und direkte Klangansprache.

Klanglich zeigt die Gitarre einen klar ausgeprägten spanischen Charakter mit einem tragfähigen und fokussierten Grundton. Die Diskantsaiten überzeugen durch glockenartige Klarheit und Gesanglichkeit, während die Bässe präsent bleiben, ohne an Kontur zu verlieren. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Stimmtrennung. Jede Stimme bleibt deutlich nachvollziehbar, wodurch polyphone Strukturen präzise und ausgewogen dargestellt werden können. Das Instrument vermittelt ein souveränes Spielgefühl und eignet sich hervorragend für Repertoire, das Klarheit, Projektion und eine traditionelle Konzertstimme verlangt.

Zustand

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Das Griffbrett wurde aufgrund normaler Abnutzung zu einem früheren Zeitpunkt ersetzt. Laut Aussage des Erstbesitzers erfolgte diese Arbeit in der Ramírez-Werkstatt, ein entsprechender Beleg ist jedoch nicht mehr vorhanden. Abgesehen davon zeigt das Instrument lediglich leichte Gebrauchsspuren und ist strukturell einwandfrei.

$5,687.25
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Über den Gitarrenbauer

José Ramírez III zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des klassischen Gitarrenbaus im zwanzigsten Jahrhundert. Geboren 1922, übernahm er 1957 die Leitung der traditionsreichen Ramírez-Werkstatt in Madrid und führte sie zu weltweiter Bedeutung. Unter seiner Führung wurde die Ramírez-Gitarre zu einer internationalen Referenz für Konzertinstrumente und beeinflusste Klangideal und Bauweise der modernen klassischen Gitarre nachhaltig.

Neben seinen eigenen Instrumenten war José Ramírez III vor allem als Lehrer und Förderer von außergewöhnlicher Bedeutung. In seiner Werkstatt wurden zahlreiche Gitarrenbauer ausgebildet, die später selbst zu zentralen Figuren des internationalen Gitarrenbaus wurden. Seine Offenheit für Neuerungen, insbesondere der Einsatz von Zederndecken und veränderten Mensuren, hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die Entwicklung der Konzertgitarre. Historischer Kontext nach The Classical Guitar: A Complete History, Balafon Books, 1997.

Über die Gitarre

Diese klassische Gitarre von José Ramírez III aus dem Jahr 1985 ist ein repräsentatives Beispiel des traditionellen 1A-Modells aus der späteren Phase der einflussreichsten Werkstattjahre. Die Kombination aus Zederndecke und Boden und Zargen aus indischem Palisander entspricht der typischen Bauweise dieser Zeit. Die Polyurethan-Lackierung sorgt für Widerstandsfähigkeit und unterstützt zugleich eine stabile und direkte Klangansprache.

Klanglich zeigt die Gitarre einen klar ausgeprägten spanischen Charakter mit einem tragfähigen und fokussierten Grundton. Die Diskantsaiten überzeugen durch glockenartige Klarheit und Gesanglichkeit, während die Bässe präsent bleiben, ohne an Kontur zu verlieren. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Stimmtrennung. Jede Stimme bleibt deutlich nachvollziehbar, wodurch polyphone Strukturen präzise und ausgewogen dargestellt werden können. Das Instrument vermittelt ein souveränes Spielgefühl und eignet sich hervorragend für Repertoire, das Klarheit, Projektion und eine traditionelle Konzertstimme verlangt.

Zustand

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Das Griffbrett wurde aufgrund normaler Abnutzung zu einem früheren Zeitpunkt ersetzt. Laut Aussage des Erstbesitzers erfolgte diese Arbeit in der Ramírez-Werkstatt, ein entsprechender Beleg ist jedoch nicht mehr vorhanden. Abgesehen davon zeigt das Instrument lediglich leichte Gebrauchsspuren und ist strukturell einwandfrei.

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Über den Gitarrenbauer

José Ramírez III zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des klassischen Gitarrenbaus im zwanzigsten Jahrhundert. Geboren 1922, übernahm er 1957 die Leitung der traditionsreichen Ramírez-Werkstatt in Madrid und führte sie zu weltweiter Bedeutung. Unter seiner Führung wurde die Ramírez-Gitarre zu einer internationalen Referenz für Konzertinstrumente und beeinflusste Klangideal und Bauweise der modernen klassischen Gitarre nachhaltig.

Neben seinen eigenen Instrumenten war José Ramírez III vor allem als Lehrer und Förderer von außergewöhnlicher Bedeutung. In seiner Werkstatt wurden zahlreiche Gitarrenbauer ausgebildet, die später selbst zu zentralen Figuren des internationalen Gitarrenbaus wurden. Seine Offenheit für Neuerungen, insbesondere der Einsatz von Zederndecken und veränderten Mensuren, hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die Entwicklung der Konzertgitarre. Historischer Kontext nach The Classical Guitar: A Complete History, Balafon Books, 1997.

Über die Gitarre

Diese klassische Gitarre von José Ramírez III aus dem Jahr 1985 ist ein repräsentatives Beispiel des traditionellen 1A-Modells aus der späteren Phase der einflussreichsten Werkstattjahre. Die Kombination aus Zederndecke und Boden und Zargen aus indischem Palisander entspricht der typischen Bauweise dieser Zeit. Die Polyurethan-Lackierung sorgt für Widerstandsfähigkeit und unterstützt zugleich eine stabile und direkte Klangansprache.

Klanglich zeigt die Gitarre einen klar ausgeprägten spanischen Charakter mit einem tragfähigen und fokussierten Grundton. Die Diskantsaiten überzeugen durch glockenartige Klarheit und Gesanglichkeit, während die Bässe präsent bleiben, ohne an Kontur zu verlieren. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Stimmtrennung. Jede Stimme bleibt deutlich nachvollziehbar, wodurch polyphone Strukturen präzise und ausgewogen dargestellt werden können. Das Instrument vermittelt ein souveränes Spielgefühl und eignet sich hervorragend für Repertoire, das Klarheit, Projektion und eine traditionelle Konzertstimme verlangt.

Zustand

Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Das Griffbrett wurde aufgrund normaler Abnutzung zu einem früheren Zeitpunkt ersetzt. Laut Aussage des Erstbesitzers erfolgte diese Arbeit in der Ramírez-Werkstatt, ein entsprechender Beleg ist jedoch nicht mehr vorhanden. Abgesehen davon zeigt das Instrument lediglich leichte Gebrauchsspuren und ist strukturell einwandfrei.

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