Richard Jacob Weissgerber - 1936 Torres Damen 33.3/0
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Richard Jacob Weissgerber - 1936 Torres Damen 33.3/0

Richard Jacob Weissgerber - 1936 Torres Damen 33.3/0

Über den Gitarrenbauer

Richard Jacob „Weissgerber“ war einer der kreativsten und vielseitigsten Gitarrenbauer des 20. Jahrhunderts. In Markneukirchen schuf er ein außergewöhnlich facettenreiches Werk, dessen Modelle, Korpusformen, Konstruktionen und dekorative Sprachen eine unermüdliche künstlerische Vorstellungskraft erkennen lassen. Seine Instrumente wirken selten wie Wiederholungen einer festen Werkstattformel; vielmehr zeigen sie einen Gitarrenbauer, der Form, Proportion, Ornament und Stimme des Instruments immer wieder neu dachte. Diese Eigenständigkeit machte Weissgerber zu einer prägenden Figur des deutschen Gitarrenbaus und zu einem Meister, dessen Werk bis heute eine besondere Stellung in der europäischen Gitarrenbaugeschichte einnimmt.

Über die Gitarre

Diese Richard Jacob Weissgerber Torres Damen 33.3/0 aus dem Jahr 1936 ist ein kompaktes, spanisch inspiriertes Modell mit einer still eleganten visuellen Identität und einer besonders schönen Verwendung von Kirsche. Die Fichtendecke wird mit fein gezeichneter Kirsche für Boden und Zargen kombiniert, wodurch das Instrument eine warme, leicht gemaserte Erscheinung erhält, die gut zu seiner direkten und artikulierten Stimme passt. Details wie die V Verbindung zwischen Hals und Kopf, der sorgfältig ausgeformte Halsfuß und die originalen Landstorfer Mechaniken zeigen die Präzision und den historischen Charakter von Weissgerbers Arbeit, ohne auf übermäßige Ornamentik angewiesen zu sein.

Ihre dekorative Sprache spiegelt zugleich eine breitere Entwicklung in Weissgerbers spanisch inspirierten Instrumenten der 1930er Jahre wider. Christof Hanusch schreibt in seiner Arbeit über Weissgerber, dass „nach 1930 die Verzierungen der spanischen Gitarren immer schlichter wurden; die Schalllöcher waren meist nur noch von einer einfachen Einfassung umgeben.“ Bei dieser Gitarre lenkt diese Zurückhaltung den Blick besonders auf die Proportionen, die feine Textur der Kirsche und die stille Genauigkeit der Konstruktion.

Klanglich besitzt diese Gitarre jene reine, leicht nasale und dunkel gefärbte Stimme, die vielen Weissgerber Instrumenten ihre unverwechselbare Vintage Identität verleiht. Der Ton wirkt nicht stark gesättigt, sondern spricht mit Klarheit und beinahe transparenter Direktheit an, sodass die Kontur jeder Note sichtbar bleibt. Zugleich hat das Instrument eine überraschende Präsenz. Die Ansprache ist lebendig, und der Klang trägt mit mehr Kraft in den Raum, als es das kompakte Korpuskonzept zunächst vermuten lässt. Der Korpus aus Kirsche unterstützt eine warme visuelle Wirkung und eine klare, unmittelbare Ansprache, während die Fichtendecke der Stimme eine saubere, fokussierte Entfaltung gibt. So entsteht eine historisch charaktervolle Weissgerber mit verfeinerter Handarbeit und einer Stimme, die intim, klar und unerwartet tragfähig wirkt.

Zustand

Diese Gitarre befindet sich in sehr gutem Zustand. Sie wurde wegen mehrerer Risse an Decke und Boden sorgfältig fachmännisch restauriert; die Risse wurden mit Belegen verstärkt, um die langfristige strukturelle Stabilität zu unterstützen. Die Lackierung wurde in einigen Bereichen mit Nitrozellulose nachpoliert. Das Instrument ist spielbar und strukturell stabil, die originalen Landstorfer Mechaniken sind erhalten.

$3,179.85
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Über den Gitarrenbauer

Richard Jacob „Weissgerber“ war einer der kreativsten und vielseitigsten Gitarrenbauer des 20. Jahrhunderts. In Markneukirchen schuf er ein außergewöhnlich facettenreiches Werk, dessen Modelle, Korpusformen, Konstruktionen und dekorative Sprachen eine unermüdliche künstlerische Vorstellungskraft erkennen lassen. Seine Instrumente wirken selten wie Wiederholungen einer festen Werkstattformel; vielmehr zeigen sie einen Gitarrenbauer, der Form, Proportion, Ornament und Stimme des Instruments immer wieder neu dachte. Diese Eigenständigkeit machte Weissgerber zu einer prägenden Figur des deutschen Gitarrenbaus und zu einem Meister, dessen Werk bis heute eine besondere Stellung in der europäischen Gitarrenbaugeschichte einnimmt.

Über die Gitarre

Diese Richard Jacob Weissgerber Torres Damen 33.3/0 aus dem Jahr 1936 ist ein kompaktes, spanisch inspiriertes Modell mit einer still eleganten visuellen Identität und einer besonders schönen Verwendung von Kirsche. Die Fichtendecke wird mit fein gezeichneter Kirsche für Boden und Zargen kombiniert, wodurch das Instrument eine warme, leicht gemaserte Erscheinung erhält, die gut zu seiner direkten und artikulierten Stimme passt. Details wie die V Verbindung zwischen Hals und Kopf, der sorgfältig ausgeformte Halsfuß und die originalen Landstorfer Mechaniken zeigen die Präzision und den historischen Charakter von Weissgerbers Arbeit, ohne auf übermäßige Ornamentik angewiesen zu sein.

Ihre dekorative Sprache spiegelt zugleich eine breitere Entwicklung in Weissgerbers spanisch inspirierten Instrumenten der 1930er Jahre wider. Christof Hanusch schreibt in seiner Arbeit über Weissgerber, dass „nach 1930 die Verzierungen der spanischen Gitarren immer schlichter wurden; die Schalllöcher waren meist nur noch von einer einfachen Einfassung umgeben.“ Bei dieser Gitarre lenkt diese Zurückhaltung den Blick besonders auf die Proportionen, die feine Textur der Kirsche und die stille Genauigkeit der Konstruktion.

Klanglich besitzt diese Gitarre jene reine, leicht nasale und dunkel gefärbte Stimme, die vielen Weissgerber Instrumenten ihre unverwechselbare Vintage Identität verleiht. Der Ton wirkt nicht stark gesättigt, sondern spricht mit Klarheit und beinahe transparenter Direktheit an, sodass die Kontur jeder Note sichtbar bleibt. Zugleich hat das Instrument eine überraschende Präsenz. Die Ansprache ist lebendig, und der Klang trägt mit mehr Kraft in den Raum, als es das kompakte Korpuskonzept zunächst vermuten lässt. Der Korpus aus Kirsche unterstützt eine warme visuelle Wirkung und eine klare, unmittelbare Ansprache, während die Fichtendecke der Stimme eine saubere, fokussierte Entfaltung gibt. So entsteht eine historisch charaktervolle Weissgerber mit verfeinerter Handarbeit und einer Stimme, die intim, klar und unerwartet tragfähig wirkt.

Zustand

Diese Gitarre befindet sich in sehr gutem Zustand. Sie wurde wegen mehrerer Risse an Decke und Boden sorgfältig fachmännisch restauriert; die Risse wurden mit Belegen verstärkt, um die langfristige strukturelle Stabilität zu unterstützen. Die Lackierung wurde in einigen Bereichen mit Nitrozellulose nachpoliert. Das Instrument ist spielbar und strukturell stabil, die originalen Landstorfer Mechaniken sind erhalten.

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Über den Gitarrenbauer

Richard Jacob „Weissgerber“ war einer der kreativsten und vielseitigsten Gitarrenbauer des 20. Jahrhunderts. In Markneukirchen schuf er ein außergewöhnlich facettenreiches Werk, dessen Modelle, Korpusformen, Konstruktionen und dekorative Sprachen eine unermüdliche künstlerische Vorstellungskraft erkennen lassen. Seine Instrumente wirken selten wie Wiederholungen einer festen Werkstattformel; vielmehr zeigen sie einen Gitarrenbauer, der Form, Proportion, Ornament und Stimme des Instruments immer wieder neu dachte. Diese Eigenständigkeit machte Weissgerber zu einer prägenden Figur des deutschen Gitarrenbaus und zu einem Meister, dessen Werk bis heute eine besondere Stellung in der europäischen Gitarrenbaugeschichte einnimmt.

Über die Gitarre

Diese Richard Jacob Weissgerber Torres Damen 33.3/0 aus dem Jahr 1936 ist ein kompaktes, spanisch inspiriertes Modell mit einer still eleganten visuellen Identität und einer besonders schönen Verwendung von Kirsche. Die Fichtendecke wird mit fein gezeichneter Kirsche für Boden und Zargen kombiniert, wodurch das Instrument eine warme, leicht gemaserte Erscheinung erhält, die gut zu seiner direkten und artikulierten Stimme passt. Details wie die V Verbindung zwischen Hals und Kopf, der sorgfältig ausgeformte Halsfuß und die originalen Landstorfer Mechaniken zeigen die Präzision und den historischen Charakter von Weissgerbers Arbeit, ohne auf übermäßige Ornamentik angewiesen zu sein.

Ihre dekorative Sprache spiegelt zugleich eine breitere Entwicklung in Weissgerbers spanisch inspirierten Instrumenten der 1930er Jahre wider. Christof Hanusch schreibt in seiner Arbeit über Weissgerber, dass „nach 1930 die Verzierungen der spanischen Gitarren immer schlichter wurden; die Schalllöcher waren meist nur noch von einer einfachen Einfassung umgeben.“ Bei dieser Gitarre lenkt diese Zurückhaltung den Blick besonders auf die Proportionen, die feine Textur der Kirsche und die stille Genauigkeit der Konstruktion.

Klanglich besitzt diese Gitarre jene reine, leicht nasale und dunkel gefärbte Stimme, die vielen Weissgerber Instrumenten ihre unverwechselbare Vintage Identität verleiht. Der Ton wirkt nicht stark gesättigt, sondern spricht mit Klarheit und beinahe transparenter Direktheit an, sodass die Kontur jeder Note sichtbar bleibt. Zugleich hat das Instrument eine überraschende Präsenz. Die Ansprache ist lebendig, und der Klang trägt mit mehr Kraft in den Raum, als es das kompakte Korpuskonzept zunächst vermuten lässt. Der Korpus aus Kirsche unterstützt eine warme visuelle Wirkung und eine klare, unmittelbare Ansprache, während die Fichtendecke der Stimme eine saubere, fokussierte Entfaltung gibt. So entsteht eine historisch charaktervolle Weissgerber mit verfeinerter Handarbeit und einer Stimme, die intim, klar und unerwartet tragfähig wirkt.

Zustand

Diese Gitarre befindet sich in sehr gutem Zustand. Sie wurde wegen mehrerer Risse an Decke und Boden sorgfältig fachmännisch restauriert; die Risse wurden mit Belegen verstärkt, um die langfristige strukturelle Stabilität zu unterstützen. Die Lackierung wurde in einigen Bereichen mit Nitrozellulose nachpoliert. Das Instrument ist spielbar und strukturell stabil, die originalen Landstorfer Mechaniken sind erhalten.

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