Tranchet á Mirecourt - ca. 1820-1830 - Romantic guitar
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Tranchet á Mirecourt - ca. 1820-1830 - Romantic guitar

Tranchet á Mirecourt - ca. 1820-1830 - Romantic guitar

Über den Gitarrenbauer

Dieses Instrument entstammt der berühmten Werkstatttradition von Mirecourt in Frankreich, einem Zentrum des Instrumentenbaus, dessen Geschichte in Orfeo Magazine Nr. 21 (Frühjahr 2023) eindrucksvoll dokumentiert ist. Seit dem späten 17. Jahrhundert entwickelte sich Mirecourt zu einem blühenden Zentrum des Geigen‑ und Gitarrenbaus und prägte schließlich im 19. Jahrhundert die charakteristische französische Schule des Instrumentenbaus. Diese Gitarre, entstanden etwa zwischen 1820 und 1830, stammt aus jener verfeinerten Epoche, in der französische Gitarrenbauer ein ideales Gleichgewicht zwischen Präzision, Eleganz und klanglicher Raffinesse erreichten.

Über die Gitarre

Dieses außergewöhnlich leichte und kompakte Instrument besitzt eine Fichtendecke mit originaler Leiterbeleistung sowie einen Boden und Zargen aus wunderschön geflammtem Ahorn. Die Schellackpolitur schimmert sanft im Licht, und von den fein modellierten Einlagen bis zur sorgfältig gearbeiteten Innenverleimung zeugt jedes Detail von einer meisterhaften, klaren Handwerkskunst. Der Resonanzkörper ist auf eine Eigenresonanz um C ♯/D abgestimmt; die Mensur von 640 mm (Sattelbreite 45 mm) sorgt für ein sensibles und unmittelbares Spielgefühl.

Klanglich verkörpert die Gitarre einen tiefen, friedvollen und kontemplativen Charakter. Jeder Ton atmet frei, die erste Saite leuchtet voller Obertöne, und alle Stimmen verschmelzen zu einem Klangbild, das in den tiefen Lagen weich und leicht nasal erscheint – ein typisches Merkmal des französischen romantischen Stils. Die Bässe besitzen Substanz und Kraft, ohne an Präsenz zu verlieren, und die Gesamtbalance bleibt erstaunlich ausgewogen für ein Instrument dieses Alters. Beim Spielen vermittelt sie eher einen Moment stiller Besinnung als reine Darbietung.

Zustand

Die Gitarre wurde fachgerecht restauriert, mit größtem Respekt vor den ursprünglichen Spezifikationen. Gewicht, Spielgefühl und klangliche Eigenschaften blieben unverändert; originale Verleimungen, Einlagen und Verzierungen wurden sorgfältig erhalten und überarbeitet. Besonders erwähnenswert ist der originale Koffer: Er wurde mit seinen authentischen Beschlägen restauriert und mit einem neuen, passgenauen Innenfutter versehen, das das Instrument optimal schützt. Zusammen bilden Gitarre und Etui ein seltenes historisches Ensemble von außergewöhnlicher Authentizität.

$3,977.66
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Über den Gitarrenbauer

Dieses Instrument entstammt der berühmten Werkstatttradition von Mirecourt in Frankreich, einem Zentrum des Instrumentenbaus, dessen Geschichte in Orfeo Magazine Nr. 21 (Frühjahr 2023) eindrucksvoll dokumentiert ist. Seit dem späten 17. Jahrhundert entwickelte sich Mirecourt zu einem blühenden Zentrum des Geigen‑ und Gitarrenbaus und prägte schließlich im 19. Jahrhundert die charakteristische französische Schule des Instrumentenbaus. Diese Gitarre, entstanden etwa zwischen 1820 und 1830, stammt aus jener verfeinerten Epoche, in der französische Gitarrenbauer ein ideales Gleichgewicht zwischen Präzision, Eleganz und klanglicher Raffinesse erreichten.

Über die Gitarre

Dieses außergewöhnlich leichte und kompakte Instrument besitzt eine Fichtendecke mit originaler Leiterbeleistung sowie einen Boden und Zargen aus wunderschön geflammtem Ahorn. Die Schellackpolitur schimmert sanft im Licht, und von den fein modellierten Einlagen bis zur sorgfältig gearbeiteten Innenverleimung zeugt jedes Detail von einer meisterhaften, klaren Handwerkskunst. Der Resonanzkörper ist auf eine Eigenresonanz um C ♯/D abgestimmt; die Mensur von 640 mm (Sattelbreite 45 mm) sorgt für ein sensibles und unmittelbares Spielgefühl.

Klanglich verkörpert die Gitarre einen tiefen, friedvollen und kontemplativen Charakter. Jeder Ton atmet frei, die erste Saite leuchtet voller Obertöne, und alle Stimmen verschmelzen zu einem Klangbild, das in den tiefen Lagen weich und leicht nasal erscheint – ein typisches Merkmal des französischen romantischen Stils. Die Bässe besitzen Substanz und Kraft, ohne an Präsenz zu verlieren, und die Gesamtbalance bleibt erstaunlich ausgewogen für ein Instrument dieses Alters. Beim Spielen vermittelt sie eher einen Moment stiller Besinnung als reine Darbietung.

Zustand

Die Gitarre wurde fachgerecht restauriert, mit größtem Respekt vor den ursprünglichen Spezifikationen. Gewicht, Spielgefühl und klangliche Eigenschaften blieben unverändert; originale Verleimungen, Einlagen und Verzierungen wurden sorgfältig erhalten und überarbeitet. Besonders erwähnenswert ist der originale Koffer: Er wurde mit seinen authentischen Beschlägen restauriert und mit einem neuen, passgenauen Innenfutter versehen, das das Instrument optimal schützt. Zusammen bilden Gitarre und Etui ein seltenes historisches Ensemble von außergewöhnlicher Authentizität.

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Über den Gitarrenbauer

Dieses Instrument entstammt der berühmten Werkstatttradition von Mirecourt in Frankreich, einem Zentrum des Instrumentenbaus, dessen Geschichte in Orfeo Magazine Nr. 21 (Frühjahr 2023) eindrucksvoll dokumentiert ist. Seit dem späten 17. Jahrhundert entwickelte sich Mirecourt zu einem blühenden Zentrum des Geigen‑ und Gitarrenbaus und prägte schließlich im 19. Jahrhundert die charakteristische französische Schule des Instrumentenbaus. Diese Gitarre, entstanden etwa zwischen 1820 und 1830, stammt aus jener verfeinerten Epoche, in der französische Gitarrenbauer ein ideales Gleichgewicht zwischen Präzision, Eleganz und klanglicher Raffinesse erreichten.

Über die Gitarre

Dieses außergewöhnlich leichte und kompakte Instrument besitzt eine Fichtendecke mit originaler Leiterbeleistung sowie einen Boden und Zargen aus wunderschön geflammtem Ahorn. Die Schellackpolitur schimmert sanft im Licht, und von den fein modellierten Einlagen bis zur sorgfältig gearbeiteten Innenverleimung zeugt jedes Detail von einer meisterhaften, klaren Handwerkskunst. Der Resonanzkörper ist auf eine Eigenresonanz um C ♯/D abgestimmt; die Mensur von 640 mm (Sattelbreite 45 mm) sorgt für ein sensibles und unmittelbares Spielgefühl.

Klanglich verkörpert die Gitarre einen tiefen, friedvollen und kontemplativen Charakter. Jeder Ton atmet frei, die erste Saite leuchtet voller Obertöne, und alle Stimmen verschmelzen zu einem Klangbild, das in den tiefen Lagen weich und leicht nasal erscheint – ein typisches Merkmal des französischen romantischen Stils. Die Bässe besitzen Substanz und Kraft, ohne an Präsenz zu verlieren, und die Gesamtbalance bleibt erstaunlich ausgewogen für ein Instrument dieses Alters. Beim Spielen vermittelt sie eher einen Moment stiller Besinnung als reine Darbietung.

Zustand

Die Gitarre wurde fachgerecht restauriert, mit größtem Respekt vor den ursprünglichen Spezifikationen. Gewicht, Spielgefühl und klangliche Eigenschaften blieben unverändert; originale Verleimungen, Einlagen und Verzierungen wurden sorgfältig erhalten und überarbeitet. Besonders erwähnenswert ist der originale Koffer: Er wurde mit seinen authentischen Beschlägen restauriert und mit einem neuen, passgenauen Innenfutter versehen, das das Instrument optimal schützt. Zusammen bilden Gitarre und Etui ein seltenes historisches Ensemble von außergewöhnlicher Authentizität.

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